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Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in Privathaushalten

2020-04-16 07:32:03
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Quelle: Kanton Zürich

Auch Hausangestellte müssen geschützt sein, wie die Gewerkschaft Unia ausführt.

Die Unia und rund zwei Dutzend mitunterstützende Organisationen fordern Bund und Kantone dazu auf, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er solle Personengruppen, die von den bisherigen Unterstützungsmassnahmen ausgeschlossen sind, einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten.Die Corona-Krise trifft zwar die ganze Gesellschaft – besonders hart aber die prekär Angestellten, die von den bisher beschlossenen Unterstützungsmassnahmen des Bundes ausgeschlossen sind; zum Beispiel Hausangestellte, Betreuerinnen in Privathaushalten, Sans-Papiers, Scheinselbständige oder entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung.

Schon während gewöhnlichen Bedingungen leben sie oft am Existenzminimum; aktuell können sie weder Entschädigungen der Arbeitslosversicherung noch der Erwerbsersatzordnung (EO) beanspruchen.Niedrige Löhne, unsichere Anstellungsbedingungen, fehlende oder lückenhafte Sozialversicherungen gehören zum Alltag vieler Hausangestellten. In der Corona-Krise haben viele von ihnen von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen verloren.

Sie haben keine Möglichkeit, Kurzarbeit zu beantragen. Auch Betreuerinnen in Privathaushalten können oft nicht mehr weiterarbeiten.

Auch wenn sie ein Recht auf Lohn hätten, sei es für sie schwierig bis unmöglich, diesen einzufordern. Auch sie haben kein Recht auf Kurzarbeit.Die meisten Sans-Papiers haben aufgrund der Corona-Krise ihre Arbeit und damit ihre Existenzgrundlage verloren.

Ohne geregelten Aufenthaltsstatus haben sie keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung oder Sozialhilfe. Betroffen seien nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Familien mit Kindern.Auch Scheinselbständige, denen der Arbeitgeber ihren Status als Angestellte nicht anerkennt und die als Kuriere, Taxifahrer/innen oder Clickworker der digitalen Plattformökonomie arbeiten und viele Kulturschaffende sowie Sexarbeiter/innen leiden unter massiven Einkommenseinbussen.

Arbeitnehmenden mit befristeten (Ketten-)verträgen werde oft gekündigt, statt Kurzarbeit zu beantragen.Unterstützt von rund zwei Dutzend weiteren Organisationen fordert die Unia von Bund und Kantonen, die notwendigen Mittel für einen Covid-Überbrückungsfonds bereitzustellen. Er solle den genannten Personengruppen einen sozialen und wirtschaftlichen Schutz gewährleisten.

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