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Coronavirus: Verbot von Veranstaltungen mit über 1000 Personen

2020-02-28 16:02:01
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Quelle: Kanton Zürich

Der Regierungsrat setzt die heute vom Bundesrat verordneten Massnahmen um, mit denen die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) eingedämmt werden, wie der Kanton Zürich schreibt.

Demnach seien auch im Kanton Zürich sämtliche öffentliche und privaten Veranstaltungen verboten, bei denen sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhalten. Dieses Verbot gilt vorerst bis 15. März 2020. Bis Anfang nächster Woche seien Veranstaltungen unter 1000 Personen grundsätzlich erlaubt.

Dann werde die Gesundheitsdirektion eine Weisung erlassen, welche Regeln im Kanton für diese Veranstaltungen gelten.Zufällige Menschenansammlungen im öffentlichen Raum, in Einkaufszentren, auf Bahnhöfen, in Zügen oder auf Flughäfen gelten nicht als Veranstaltungen. Grosse Sportveranstaltungen, Konzerte, Clubs, Brauchtumsveranstaltungen gelten unter anderem als Veranstaltungen.Die kantonalen Behörden haben für Veranstalter und Gemeinden eine Hotline unter der Telefonnummer 0800 044 117 eingerichtet.

Diese sei 24 Stunden in Betrieb. Betrieben werde die Hotline von der Kantonspolizei, dem Zivilschutz und der Gesundheitsdirektion.

Bei Veranstaltungen, bei denen sich weniger als 1000 Personen gleichzeitig aufhalten, nehmen die Schulen zusammen mit der Schulärztin / dem Schularzt eine Risikoabwägung vor, ob sie die Veranstaltung durchführen können oder nicht. Allfällige Schulschliessungen und damit verbundene weitere Massnahmen (Quarantäne) werden im konkreten Einzelfall vom Kantonsärztlichen Dienst zusammen mit dem zuständigen Schularzt bei Bedarf geprüft.

Die Schulpflege werde bei Entscheidungen miteinbezogen. Schul- oder Klassenschliessungen ohne Rücksprache mit dem zuständigen Schularzt seien nicht vorgesehen.

Generelle Schulschliessungen im Kanton Zürich seien aktuell nicht angezeigt. Der Entscheid für flächendeckende Schulschliessungen erfolgt durch den Bundesrat, aufgrund einer nationalen Risikobewertung durch die Bundesbehörden und unter Einbezug der Kantone.Der Fachstab der Kantonalen Führungsorganisation mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen involvierten Direktionen und Ämtern tritt derzeit regelmässig zusammen, um die Lage zu analysieren und das weitere Vorgehen abzusprechen.

Der Regierungsrat sei sich bewusst, dass die Massnahmen weitreichende Auswirkungen für die Bevölkerung und die Veranstalter haben und bittet um Verständnis. .

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