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Projektierung Elektrifizierung Linien 69 und 80

2019-12-10 09:02:04
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Quelle: Stadt Zürich

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben im November 2019 mit den Projektierungsarbeiten zur Elektrifizierung der Linien 69 und 80 begonnen, wie die Stadt Zürich ausführt.

Der Zürcher Regierungsrat habe dazu einen Kredit in der Höhe von rund 3,4 Millionen Franken gesprochen. Das Plangenehmigungsverfahren für die Linie 69 solle Ende 2021, dasjenige für die Linie 80 Ende 2022 abgeschlossen sein.

Der Kantonsrat werde etwa 2022 über den kantonalen Staatsbeitrag für die Realisierung der beiden Vorhaben befinden. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Frühjahr 2023. Die Umstellung der Linie 69 auf Trolleybusbetrieb sei auf 2024 geplant, die Linie 80 solle ein Jahr später elektrisch betrieben werden.

Damit setzen die VBZ ihre Elektrobusstrategie fort. Ein wesentlicher Bestandteil der VBZ-Elektrobusstrategie sei die Umstellung der Linien 69 (ETH Hönggerberg – Milchbuck) und 80 (Bahnhof Oerlikon Nord – Triemlispital) auf Trolleybusbetrieb.

Diese beiden frequenzstarken und topographisch anspruchsvollen Linien sollen auf Teilstrecken Fahrleitungsinfrastrukturen erhalten und zukünftig mit modernen Batterietrolleybussen betrieben werden.Für die Phasen Vorprojekt, Auflageprojekt, Bauprojekt und Begleitung Plangenehmigungsverfahren habe der Zürcher Regierungsrat einen Kredit gesprochen. Der Kantonsrat werde voraussichtlich im Jahr 2022 über den kantonalen Staatsbeitrag für die Realisierung der beiden Vorhaben befinden.

Der Bund habe im Herbst 2019 entschieden, die beiden im Agglomerationsprogramm der dritten Generation enthaltenen Vorhaben mit einem Anteil von 40 Prozent zu unterstützen.Neben dem ökologischen Nutzen bietet die Umstellung der Buslinien 69 und 80 auf Trolleybusbetrieb auch im Hinblick auf die künftig erwartete höhere Nachfrage auf den betroffenen Linien die Möglichkeit, Doppelgelenktrolleybusse einzusetzen. Sie verfügen über eine rund einen Drittel grössere Beförderungskapazität als die heute eingesetzten Dieselgelenkbusse.Für Stadtrat Michael Baumer trägt der Ausbau des Trolleybussystems entscheidend dazu bei, die Verkehrsnachfrage in der Stadt auf eine umweltverträgliche und effiziente Art zu bewältigen: «Mit den Investitionen in den Batterietrolleybus modernisieren wir den öffentlichen Verkehr auf den städtischen Hauptlinien.

So leisten wir einen Beitrag zur Erreichung der umwelt- und energiepolitischen Ziele der Stadt Zürich.»Die VBZ befassen sich seit Jahren intensiv mit Elektrobussen. Das seit 2017 eingesetzte Forschungsfahrzeug «SwissTrolley plus» könne dank seiner leistungsfähigen Traktionsbatterie auch Teilstrecken ohne Fahrleitung zurücklegen: «Die Fortschritte in der Batterietechnologie steigern die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität des Systems Trolleybus erheblich.

Gegenüber Batteriebussen mit fixen Ladestationen kennt der Batterietrolleybus im Regelbetrieb keine Einschränkungen der Reichweite, da seine Batterie während der Fahrt an der Fahrleitung aufgeladen wird», erläutert Hans Konrad Bareiss, Leiter Markt VBZ.1939 verkehrte erstmals ein Trolleybus auf der Strecke zwischen Bucheggplatz und Bezirksgebäude. Für VBZ-Direktor Guido Schoch steht fest: «Elektrisch angetriebene Busse haben in Zürich Tradition.

Bereits seit 80 Jahren sei der Trolleybus als umweltfreundliches und beliebtes Verkehrsmittel in unserer Stadt unterwegs.» Die Buslinien 69 und 80 der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) bilden das Erschliessungsrückgrat für die ETH Hönggerberg. Die Linie 69 schliesst den ETH-Campus Hönggerberg am Bucheggplatz bzw.

am Milchbuck ans innerstädtische Tram- und Busnetz an. Die Linie 80 verbindet gleichzeitig als wichtige innerstädtische Tangentialverbindung Oerlikon mit Altstetten und dem Verkehrsknoten Triemli.

Das Angebot beider Linien sei in den vergangenen Jahren entsprechend der steigenden Nachfrage stark ausgebaut worden. Heute erschliessen die beiden Linien den ETH-Campus am Hönggerberg während der Vorlesungszeit in einem dichten Takt mit insgesamt bis zu 36 Kursen pro Stunde..

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