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Kanton senkt Asyl-Aufnahmequote für die Gemeinden ein weiteres Mal

2019-10-31 10:02:00
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Quelle: Kanton Zürich

Die Sicherheitsdirektion senkt die Aufnahmequote der Gemeinden im Asylbereich zum zweiten Mal innert Jahresfrist: Ab 1. Januar 2020 liegt sie bei 5 Personen auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner (0,5 Prozentpunkte), wie der Kanton Zürich ausführt.

Dies gab Regierungsrat Mario Fehr heute vor den Medien bekannt. Anfang Jahr betrug die Quote noch 0,7 Prozentpunkte.Am 1. März 2019 sei in der Schweiz das neue Asylgesetz in Kraft getreten.

Nach acht Monaten zieht die Sicherheitsdirektion mit dem Sozial- und dem Migrationsamt für den Kanton Zürich eine positive Bilanz zur Umsetzung des neuen Systems mit den beschleunigten Asylverfahren. «Alle Beteiligten machen ihren Job», hält Regierungsrat Mario Fehr fest: «Der Kanton, die Gemeinden und die weiteren Partner waren gut vorbereitet – die Umsetzung erfolgte problemlos».Die Chefin des Kantonalen Sozialamtes, Andrea Lübberstedt, informierte über neue Angebote zur Integrationsförderung in den kantonalen Durchgangszentren.

Da dem Kanton mit der Neustrukturierung des Asylwesens mehr Personen mit Bleibeperspektive zugewiesen werden, verfolgt die Sicherheitsdirektion das Ziel, den Integrationsprozess frühzeitig, vor dem Übertritt in die Gemeinden, zu starten. In muttersprachlich geführten Kursen werden grundlegende Informationen zum Leben in der Schweiz und zu integrationsrelevanten Bereichen wie Bildung und Gesundheit vermittelt.

«Das Angebot sei im Aufbau», zog Andrea Lübberstedt erste Bilanz, «und es sei erkennbar, dass sich das Engagement lohnt».Urs Betschart, Chef des Migrationsamtes, informierte über den Vollzug der ausländerrechtlichen Massnahmen. Vollzugsprobleme bestehen weiterhin hauptsächlich mit Äthiopien, Eritrea, Algerien und Marokko.

Um eine Verbesserung zu erlangen, seien innovative Rückkehrprogramme notwendig. Eine weitere Herausforderung seien gemäss Urs Betschart die Langzeitbeziehenden in der Nothilfe.

«Durch persönliche Gespräche und eine enge Begleitung der Betroffenen könne viel erreicht werden», so Betschart..

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