Regional

Kanton, Regionen und Gemeinden entwickeln gemeinsame Haltung zum Landschaftsraum unteres Tösstal

2019-07-16 08:02:00
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Quelle: Kanton Zürich

Die Baudirektion beginnt dieses Jahr mit der Ausarbeitung einer Natur- und Landschaftsschutzverordnung für das untere Tösstal, wie der Kanton Zürich schreibt.

Im Vorfeld wurde in einem Pilotverfahren in Zusammenarbeit mit zehn Gemeinden und zwei Planungsregionen eine Gebietsplanung durchgeführt. Das Resultat sei ein Masterplan, der die gemeinsame Haltung zur langfristig erwünschten Entwicklung des Gebiets dokumentiert und die Basis für die Schutzverordnung bildet.Der Landschaftsraum des unteren Tösstals werde als sehr wertvoll eingestuft.

Der kantonale Richtplan verpflichtet deshalb den Kanton Zürich, eine Schutzverordnung für die Landschaftsschutzgebiete «Unteres Tösstal» und «Rheinknie bei Tössegg» auszuarbeiten. Die Startsitzung dazu sei erfolgt.

Das gesamte Projekt werde ungefähr drei Jahre dauern. Bei der Erarbeitung der Schutzverordnung werde auf den engen Einbezug der lokalen Akteure grossen Wert gelegt.

Die Gemeinden, Planungsregionen sowie Vertretungen der Land- und Forstwirtschaft und der Naturschutzorganisationen seien über eine Begleitgruppe eingebunden. Mit den Landeigentümern und Bewirtschaftern von schutzwürdigen Flächen werde das direkte Gespräch gesucht.Im Vorfeld zur Ausarbeitung der Schutzverordnung führte das Amt für Raumentwicklung erstmals eine Gebietsplanung durch.

In diesem Pilotverfahren wurde der Landschaftsraum gemeinsam mit zehn Gemeinden und zwei Planungsregionen ganzheitlich betrachtet und diskutiert, um die verschiedenen Nutzungs- und Schutzinteressen aufeinander abzustimmen. Das Resultat sei in einem Masterplan festgehalten, der die gemeinsame Haltung der Projektpartner dokumentiert.Er macht Aussagen zu den Themenbereichen Landschaft, Naturschutz, Erholung und Sport sowie Land- und Forstwirtschaft.

Leitsätze formulieren die künftige Stossrichtung für die Nutzung und Gestaltung des Landschaftsraumes. So sollen die ländlichen Qualitäten mit seiner weitgehend intakten Kulturlandschaft erhalten bleiben sowie schutzwürdige Lebensräume gesichert und aufgewertet werden.

Gleichzeitig solle weiterhin eine landschafts- und naturverträgliche Weiterentwicklung der Landwirtschaft möglich sein. Das untere Tösstal solle zudem ein Erholungsgebiet vorwiegend für die lokale Bevölkerung bleiben.

Der Masterplan bildet die Grundlage für die Erarbeitung der Schutzverordnung sowie für die Realisierung weiterer Massnahmen und Projekte..

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