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Ein Jahr «ambulant vor stationär»: Erwartungen der Gesundheitsdirektion übertroffen

2019-06-28 07:32:57
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Quelle: Kanton Zürich

Mittlerweile liegen - basierend auf den stationären medizinischen Daten des Jahres 2018 der Zürcher Spitäler - erste Analysen zu «ambulant vor stationär» vor, wie der Kanton Zürich schildert.

Diese Ergebnisse zeigen, dass die Erwartungen und Prognosen der Gesundheitsdirektion erfüllt wurden. In den Zürcher Listenspitälern wurden 2018 innerhalb der potentiell ohne Krankenhausaufenthalt durchführbaren Fällen mit Leistungen der «ambulant vor stationär»-Liste 50 Prozent weniger Fälle stationär durchgeführt als noch im Jahr 2017. Das entspreche einem Rückgang von rund 3`300 stationären Behandlungen mit kantonaler Kostenbeteiligung.

Die ursprüngliche Prognose der Gesundheitsdirektion aus dem Jahr 2017 rechnete mit 3`400 substituierbaren Fällen. Alleine damit konnten im vergangenen Jahr rund 10 Millionen Franken eingespart werden.Eine umfassende Evaluation der Einführung der kantonalen Liste «ambulant vor stationär» unter Einbezug der stationären und ambulanten Leistungsdaten 2018 werde Ende 2019 abgeschlossen sein.

Aktuell erwartet die Gesundheitsdirektion ein Fortschreiten der Ambulantisierung, im Zuge des sich daraus ergebenden sinkenden Substitutionspotenzials jedoch in schwächerem Ausmass. Trotzdem geht die Gesundheitsdirektion Zürich für die folgenden Jahre gesamthaft von einem moderaten stationären Fallzahlen-Wachstum aus.

Grund dafür sei das Bevölkerungswachstum, die Überalterung und der medizin-technologische Fortschritt..

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