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Mehr Unterstützung für Verein FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmig-ration

2019-05-29 12:02:01
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Nach erfolgter Prüfung beantragt der Stadtrat eine Erhöhung des Beitragssatzes pro Beratungsstunde auf 150 Franken und einen zusätzlichen Beitrag von 30 000 Franken für den Verein FIZ, wie die Stadt Zürich schildert.

Damit solle der Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2018 ersetzt werden. Die Stadt Zürich verpflichtet sich in ihrer Prostitutionspolitik, Sexarbeitenden niederschwelligen Zugang zu Sozialarbeit und Intervention bei Ausbeutung zu gewährleisten.

Zudem habe sich die Schweiz mit dem Beitritt zur Europakonvention gegen Menschenhandel verpflichtet, Massnahmen zum Schutz und zur Einhaltung der Menschenrechte der Betroffenen von Menschenhandel zu ergreifen. Die FIZ leistet dazu mit der Beratung von Migrantinnen und der Interventionsstelle Makasi einen wesentlichen Beitrag.Die Stadt Zürich unterstützt den Verein FIZ seit 1996. Ein Postulat aus dem Gemeinderat (GR Nummer 2018/450) forderte den Stadtrat auf, einen zusätzlichen fallunabhängigen Beitrag von jährlich 100 000 Franken zu prüfen.

Die Prüfung ergab, dass die FIZ ihr Beratungsangebot laufend neuen gesetzlichen und strukturellen Gegebenheiten anpassen muss und deshalb ein zusätzlicher jährlicher Beitrag von 30 000 Franken für die Weiterentwicklung von Angeboten und Projekten in der Stadt Zürich angezeigt ist. Zudem solle eine Erhöhung des Beitragssatzes pro Beratungsstunde auf 150 Franken zu einer leistungsabhängigen Erhöhung des Beitrags um maximal 23 000 Franken führen.

Mit dieser Erhöhung sollen übergeordnete Aufgaben wie Vernetzungsarbeit und Weiterbildungsarbeit sowie erhöhter Aufwand finanziert werden, um Sexarbeitende zu erreichen. Der jährliche Maximalbeitrag für die FIZ steigt für die Jahre 2020 bis 2022 somit insgesamt um 53 000 Franken von 149 500 Franken auf 202 500 Franken..

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