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Zürich wächst weiter

2019-02-21 10:32:11
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Ende 2018 wohnten 428 737 Personen in der Stadt Zürich, 5427 mehr als im Vorjahr, wie die Stadt Zürich meldet.

Zum ersten Mal seit 1836 leben mehr Männer als Frauen in der Stadt Zürich. Ein markantes Bevölkerungswachstum erlebte das Quartier Wollishofen.

Auch im letzten Jahr habe die Wohnbevölkerung der Stadt Zürich zugenommen, und zwar um 5427 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Zunahme setzt sich aus einem Geburtenüberschuss und einem positiven Wanderungssaldo zusammen.

Im Jahr 2018 wurden 5212 Babys mit Wohnsitz in der Stadt Zürich geboren – etwa gleich viele wie im Vorjahr. Demgegenüber starben 3235 Menschen.

Der natürliche Saldo beträgt somit 1977 Personen. Die Zuzüge blieben mit 42 998 Personen leicht unter dem Vorjahr.

Die Wegzüge stiegen um 1861 auf 39 548 Personen an. Der positive Wanderungssaldo (3450) liegt somit tiefer als im Vorjahr, und folglich wurde das ausserordentlich starke Wachstum aus dem Jahr 2017 nicht mehr erreicht.Von den 34 Stadtquartieren erlebte das Quartier Wollishofen im Vergleich zum Vorjahr das prozentual grösste Bevölkerungswachstum.

Der Zuwachs betrug 5,8 Prozent. Neu wohnen 1031 Personen mehr in Wollishofen als im Jahr 2017. Wirft man einen Blick auf die baulichen Aktivitäten, erstaunt dies nicht: In der Manegg wurden 2018 mehrere Bauprojekte abgeschlossen, die zu 323 neuen Wohnungen führten.

Ein anderes grosses Projekt in Wollishofen war die Fertigstellung des Ersatzneubaus Entlisberg der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich ABZ mit 214 neuen Wohnungen. Insgesamt entstanden in Wollishofen im letzten Jahr 561 neue Wohnungen.

Altstetten wuchs mit 2,6 Prozent nur halb so stark, liegt in absoluten Zahlen mit 858 Personen aber nur leicht hinter Wollishofen. Dieses Wachstum kommt auch dank der Fertigstellung des Projekts «Vulcano» und dem Neubau auf dem Labitzke-Areal zustande.Zuletzt waren die Männer im Jahr 1836 in der Mehrzahl.

Seither wohnten immer mehr Frauen als Männer in der Stadt Zürich. Nun sei das Geschlechterverhältnis wieder gekippt, wenn auch nur knapp mit 63 mehr Männern als Frauen.

Aktuell seien die Frauen bei der Wohnbevölkerung der 75-Jährigen und Älteren in der Mehrheit. Bei den jüngeren Generationen seien die Männer stärker vertreten.

Die Generation mit hohem Frauenanteil erreicht inzwischen ein Alter mit hoher Sterblichkeit; die jüngere Generation mit überproportional vielen Männern rückt nach; entsprechend nimmt der Männeranteil kontinuierlich zu..

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