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Gymnasien machen sich fit für die Zukunft

2019-02-08 09:32:22
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Quelle: Kanton Zürich

An den 22 Zürcher Kantonsschulen werden die Schülerinnen und Schüler auf hohem Niveau ausgebildet, wie der Kanton Zürich schildert.

Um diese hohe Qualität auch in Zukunft zu gewährleisten, müssen sich die Gymnasien stetig weiterentwickeln. Mit dem Projekt «Gymnasium 2022» packt der Kanton Zürich gleich mehrere Themen an.

Der Bildungsrat habe dazu die wesentlichen Eckwerte festgelegt und werde die weiteren Projektschritte beschliessen. Der Regierungsrat habe dafür 2,88 Millionen Franken bewilligt.Die Lehrpläne des Untergymnasiums sollen auf den Lehrplan 21 abgestimmt werden.

Dazu werde unter anderem die Einführung der Fächer «Informatik» und «Religionen, Kulturen, Ethik» angestrebt. Am Obergymnasium werde das von der EDK vorgeschriebene obligatorische Fach «Informatik» eingeführt und eine Mindestdotation vorgegeben.

Zudem sollen Zürcher Gymnasien neu das Schwerpunktfach «Philosophie/Pädagogik/Psychologie» anbieten dürfen.Die Untergymnasien erhalten neu eine Rahmenstundentafel. Zur Diskussion steht eine Stundentafel, die 30 Lektionen fix zuteilt und bis zu vier Lektionen der schulischen Freiheit überlässt.

Mit der Rahmenstundentafel werde die Dotation des MINT-Bereichs erhöht (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).  Das Projekt «Gymnasium 2022», werde von einer Projektgruppe umgesetzt, die sich mehrheitlich aus Schulleitungsmitgliedern und Lehrpersonen zusammensetzt.

Unter anderem erarbeitet die Projektgruppe ein neues Reglement, das 2020 in eine breite Vernehmlassung gegeben wird. Es sei geplant, dass die Schulen bis 2022 ihre Stundentafeln, Lehrpläne und Fachschaftsrichtlinien überarbeiten.

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