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«Gesundheitsversorgungsbericht 2018»: Behandlungsketten im Fokus

2018-12-14 10:34:34
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Quelle: Kanton Zürich

Die Qualität der Gesundheitsversorgung der Zürcher Bevölkerung steht im Zentrum zahlreicher Projekte und Aktivitäten der Gesundheitsdirektion, wie der Kanton Zürich ausführt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Optimierung im Bereich der Versorgungs- und Behandlungsketten. Der heute veröffentlichte und von Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger vorgestellte «Gesundheitsversorgungsbericht 2018» bietet vertiefte Informationen zu Ergebnissen und Erkenntnissen dieser «Schnittstellenarbeit».Die Qualität der Gesundheitsversorgung hängt nicht nur von den Akteuren selbst ab, sondern auch davon, wie gut sie zusammenarbeiten.

Um dieses Zusammenspiel zu optimieren, habe die Arbeit an den Schnittstellen für die Gesundheitsdirektion bereits seit mehreren Jahren hohe Priorität. «Die Leistungserbringung in den unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitsversorgung muss patientenorientiert erfolgen und sich an der jeweiligen Behandlungskette orientieren», betonte Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger heute bei der Präsentation des «Gesundheitsversorgungsberichts 2018»: «Übergänge zwischen verschiedenen Institutionen und Angeboten seien im Sinne des Patientenwohls zu gestalten.

Dies gelingt dann, wenn aus Schnittstellen Nahtstellen werden.»Der diesjährige Gesundheitsversorgungsbericht der Gesundheitsdirektion gibt vertieft Einblick in diese «Schnittstellenarbeit». Beleuchtet werden das Projekt «Optimierung Rettungswesen», die gesamtgesellschaftliche Herausforderung Demenz und Erkenntnisse aus Analysen und Datenauswertungen zum Übertritt vom Akutspital in die stationäre Rehabilitation und ins Pflegeheim.

Diese Schnittstellen, d. h.

die Übergänge von einer Versorgungsform in eine andere, seien besonders anfällig für Koordinationsprobleme. Der Gesundheitsversorgungsbericht weist aus, dass der Spitalaufenthalt vor einem Übertritt in die Rehabilitation häufig wegen administrativer Hürden unnötig um mehrere Tage verlängert wird.

Im Rahmen des laufenden Projekts «Zürcher Spitalplanung 2022» werde das Thema weiter vertieft..

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