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ERZ: Integration der Rolf Bossard AG und weitere Massnahmen

2018-11-27 14:02:20
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Die Mitarbeitenden der Rolf Bosshard AG können auf den 1. Januar 2019 in die städtische Dienstabteilung ERZ Entsorgung + Recycling Zürich übertreten, vorbehältlich der Genehmigung der Stellen durch den Gemeinderat, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Dies gaben Stadtrat Wolff und der neue ERZ-Direktor Daniel Aebli vor den Medien bekannt. Darüber hinaus nahmen sie eine Auslegeordnung über den Stand der Erneuerung von ERZ vor.

«Sauberes Wasser» und «Zürich Wärme» werden aufgegeben, «es gibt nur noch ein ERZ, und dieses positioniert sich als das, was es zu sein hat: als städtische Dienstabteilung», betonte Aebli und sprach von einer «neuen Bescheidenheit». Er präsentierte ein schlankes Organigramm.

Querschnittfunktionen wie Recht, Controlling und Beschaffung sollen zentral geführt, die Geschäftsleitung verkleinert, Schlüsselpositionen teilweise neu besetzt werden. Die Personalentwicklung werde professionalisiert und eine Nachfolgeplanung eingeführt.

Eine Machtballung solle vermieden werden. Mitarbeitende erhalten mehr Möglichkeiten, Meinungen und Ideen einzubringen sowie Gefahren und fehlerhaftes Verhalten zu melden.ERZ-Direktor Aebli werde den Fokus vermehrt auf die Gesamtbetrachtung von Stoffkreisläufen sowie auf Abfallvermeidung legen.

Der Züri-Sack solle dank mehr Regenerat-Anteil ökologischer werden. Kunststoffrecycling sei wegen der Heterogenität der Kunststoffarten schwierig, solle aber dennoch intensiver geprüft werden.

Für die ERZ-Anlagen sei die Photovoltaik und für die ERZ-Fahrzeugflotte der Anteil Elektrofahrzeuge auszubauen.«Wir haben uns viel vorgenommen», so Stadtrat Richard Wolff. Für die Massnahmen und den Kulturwandel brauche es Zeit, «aber die Grundlagen für den Neustart seien geschaffen».

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