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Kleinst-Sexsalons künftig in allen Wohnzonen zugelassen

2018-11-21 12:32:20
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Sexgewerbliche Kleinstsalons sollen neu auch in Wohnzonen mit über 50 Prozent Wohnanteil zugelassen sein, wie die Stadt Zürich berichtet.

Der Stadtrat habe die entsprechende Anpassung der Bau- und Zonenordnung überwiesen. Im April 2017 stimmte der Gemeinderat zudem einstimmig einer Teilrevision der Prostitutionsgewerbeverordnung (PGVO) zu.

Diese definierte den sogenannten Kleinstsalon neu: Bisher verstand man darunter einen Sexsalon mit einem einzigen Raum – neu gehören sexgewerbliche Salons mit maximal zwei Räumen dazu. In diesen Räumen dürfen nicht mehr als zwei Prostituierte arbeiten.

Kleinstsalons benötigen keine polizeiliche Bewilligung, wohl aber eine Baubewilligung. Daran ändert sich nichts.In Kleinstsalons seien die Prostituierten besser vor Zwangsprostitution und Ausbeutung geschützt.

Darin war sich der Gemeinderat einig. Hier könnten die Prostituierten in der Regel wirtschaftlich unabhängig und selbstverantwortlich arbeiten, lautete das Argument.

Mit der Anpassung der BZO solle die Liberalisierung für Kleinstsalons nun auch planerisch ermöglicht werden, was den Prostituierten mehr Spielraum bei der Standortwahl gibt.Der Stadtrat hatte bei der Beratung des Postulats zu bedenken gegeben, die Liberalisierung könnte die Wohnbevölkerung beeinträchtigen. Insbesondere dann, wenn mehrere Kleinstsalons in eine Liegenschaft ziehen würden.

In der baupolizeilichen Bewilligungspraxis werde deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der jeweiligen Wohnanteilspflicht zu legen sein..

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