Regional

Mehr Schub für lokale und erneuerbare Energie

2018-09-26 14:32:02
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat hat die Bestimmungen über die Fördermassnahmen in den Bereichen Photovoltaik und Wärmepumpen geändert, wie die Stadt Zürich meldet.

Bei der Photovoltaik sei neu auch eine Unterstützung von kleinen Anlagen möglich, und der Fördersatz für Wärmepumpen werde erhöht. Neu werden auch Anschlüsse an Nahwärmeverbunde und ans Fernwärmenetz gefördert.

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) könne im Rahmen der 2000-Watt-Ziele Beiträge zur Förderung von erneuerbarer Energie ausrichten. Für welche Technologien und unter welchen Voraussetzungen solche Beiträge erhältlich sind, sei in den Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über gemeinwirtschaftliche Leistungen festgehalten.

Diese habe der Stadtrat in den Bereichen Photovoltaik, Wärmepumpen und bei Verbundlösungen neu geregelt, damit das ewz die Anlagen gezielter fördern und einen aktiven Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft leisten kann.Photovoltaikanlagen werden zwar auch vom Bund mittels Einmalvergütungen unterstützt, aber wegen der grossen Nachfrage und der Deckelung der Mittel besteht dort eine lange Warteliste und eine damit verbundene Investitionsunsicherheit. Weil Photovoltaik in der Stadt Zürich ein grosses Potenzial bietet, werde das ewz solche Anlagen parallel zum Bund fördern, und zwar solange bis die Wartezeit beim Bund weniger als ein Jahr beträgt.

Heute beträgt sie je nach Grösse der Anlage mindestens zweieinhalb Jahre für kleine und bis zu mehr als sechs Jahre bei grossen PV-Anlagen. Wer Förderbeiträge vom ewz erhält, darf aber keine weitere Unterstützung beim Bund oder Kanton beantragen.

Neu fördert das ewz Photovoltaikanlagen bereits ab 2 Kilowatt Peak (kWp) bis 50 Megawatt Peak (MWp) Leistung, der maximale Beitrag werde jedoch von 35 auf 30 Prozent der Referenz-Investitionskosten gesenkt.Verbundlösungen tragen namhaft zur Reduktion der Treibhausgase bei, wenn lokale Energiequellen wie Luft, See- oder Grundwasser, Erdwärme oder Abwärme zum Einsatz kommen. Daher sollen neu auch Anschlüsse an Nahwärmeverbunde und an die Fernwärmeversorgung gefördert werden.

Voraussetzung für Beiträge ist, dass die Realisierung neuer und die Erweiterung bestehender Verbunde im Einklang mit der kommunalen und kantonalen Energieplanung erfolgt und strenge energiepolitische Vorgaben erfüllt werden. Hier kommen die gleichen Fördersätze zur Anwendung wie bei Wärmepumpen. .

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