Regional

Anpassung der städtischen Unterstützung für das Züri Fäscht

2018-09-26 14:32:02
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat eine Anpassung der städtischen Unterstützung für das Züri Fäscht, wie die Stadt Zürich berichtet.

Das neue Festkonzept, das 2016 erfolgreich angewendet wurde, macht höhere Eigenleistungen der städtischen Dienstabteilungen nötig. Neu will der Stadtrat den Verein Zürcher Volksfeste mit 2,7 Millionen Franken pro Züri Fäscht unterstützen.

Beim Züri Fäscht 2013 kam es zu kritischen Situationen wegen zu viel Personen auf zu wenig Raum. Die Stadt Zürich habe deshalb zusammen mit dem organisierenden Verein Zürcher Volksfeste ein neues Festkonzept für 2016 erarbeitet und umgesetzt.

Unter anderem wurde das Festgelände vergrössert, es wurden zusätzliche, dezentrale Festplätze eingerichtet und ein drittes Feuerwerk in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag sorgte für eine bessere Publikumsverteilung am Seebecken.Die Auswertung des Züri Fäscht 2016 habe gezeigt, dass sich diese und weitere Massnahmen gut bewährt haben. Das Fest verlief ohne kritische Massenansammlungen.

Die Erfahrungen mit dem neuen Festkonzept zeigten auch, dass es für das Züri Fäscht 2019 keine Anpassung der finanziellen Unterstützung und keine Erhöhung des Gebührenerlasses braucht. Wie vom Gemeinderat bereits 2009 beschlossen, solle der Verein Zürcher Volksfeste auch weiterhin einen Finanzbeitrag von 405 000 Franken und einen Gebührenerlass von 375 000 Franken pro Fest erhalten.Bei den Eigenleistungen der städtischen Dienstabteilungen hingegen beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat für das Züri Fäscht 2019 eine Anpassung.

Die Vergrösserung des Festgeländes und die stärkere Belastung der Grünflächen am See zur Entlastung der Innenstadt führen zu einem deutlich höheren Aufwand bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung, bei der Reinigung des Festgeländes und bei der Instandsetzung der Grünflächen. Die Eigenleistungen der Stadt steigen von bisher 525 000 Franken auf neu 1 845 000 Franken pro Fest, inklusive Reserven..

Suche nach Stichworten: