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Planerische Grundlagen für die Zukunft des «Campus Irchel» liegen vor

2018-09-20 11:32:04
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Die Universität Zürich möchte sich in der Stadt langfristig mit zwei Hauptstandorten weiterentwickeln, wie die Stadt Zürich ausführt.

Beide Standorte im Zentrum und am Irchel werden in den kommenden 25 Jahren grundlegend modernisiert. Der Standort Irchel werde im Sinne eines «Gesamtcampus» erneuert, verdichtet und ausgebaut.

Die für die Erneuerung notwendige Teilrevision der Bau- und Zonenordnung liegt nun – zeitgleich mit dem kantonalen Gestaltungsplan «Campus Irchel» – öffentlich zur Mitwirkung auf. Um national und international konkurrenzfähig zu bleiben, will die Universität Zürich (UZH) in Zukunft ihre Nutzungen an den beiden Standorten «Zentrum» und «Irchel» konsolidieren und weiterentwickeln.

Diese «Zwei-Standorte-Strategie» der UZH habe unter anderem das Ziel, die Zusammenarbeit und Synergienutzung der Wissensdisziplinen durch ein thematisch sinnvolles Clustering zu verbessern und zu fördern. Durch die ausgewogene Verteilung von Mitarbeitenden und Studierenden an beiden Standorten gewinnt die UZH zudem an betrieblicher Effizienz.

Dabei solle der Standort Irchel im Sinne eines «Gesamtcampus» erneuert, verdichtet und ausgebaut werden. Die vorhandenen städtebaulichen Qualitäten des «Campus Irchel» sollen dabei jedoch bewahrt und weiterentwickelt werden.Die wichtigsten Eckwerte der angestrebten baulichen Entwicklung des «Campus Irchel» seien im Masterplan beziehungsweise im kantonalen Richtplan festgehalten.

Im Richtprojekt seien zudem das Zielbild der Gebietsplanung und die konkreten Baubereiche definiert. Masterplan, Richtplan und Richtprojekt bilden zusammen die Grundlage für die notwendige Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO).Mit der BZO-Teilrevision werden die Zonengrenzen für öffentliche Bauten und der Freihaltezone angepasst, wodurch sich die Fläche der Freihaltezone vergrössert.

Zudem werde die «Spezialzone UNI-Irchel» mit ihren drei Teilbereichen aufgehoben, beziehungsweise durch Zonen für öffentliche Bauten (Oe2, Oe4 und Oe6) gemäss Bauordnung ersetzt. Dadurch gilt für das Gebiet neu eine Ausnützungs-, respektive Baumassenziffer.

Im Ergänzungsplan Hochhausgebiet werde zudem das Hochhausgebiet III den neuen Zonengrenzen angepasst.Für die Realisierung der Neu- und Umbauten sowie allfällige Abweichungen von der Regelbauweise wurde zudem der kantonale Gestaltungsplan «Campus Irchel» erarbeitet. Dieser gewährleistet, dass das Areal etappenweise städtebaulich, architektonisch und freiräumlich in hoher Qualität weiterentwickelt wird.

Er beinhaltet nebst Angaben zur Bebauung und zum Freiraum auch Aussagen zur Erschliessung, Parkierung und Umwelt.Die BZO-Teilrevision «Universität Zürich-Irchel» werde vom 19. September bis zum 20. November 2018 im Amtshaus IV öffentlich aufgelegt. Die Auflage des kantonalen Gestaltungsplans «Campus Irchel» dauert vom 21. September bis 19. November 2018. Während dieser Zeit könne sich die Bevölkerung zu den Vorlagen äussern.

Die BZO-Teilrevision «Universität Zürich-Irchel» sei zudem unter .

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