Regional

Neubau für die Wasserschutzpolizei

2018-09-19 20:02:15
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle:

Das Gebäude der Wasserschutzpolizei in Zürich-Enge ist in einem baulich schlechten Zustand, wie die Stadt Zürich meldet.

Es solle durch einen Neubau ersetzt werden, der zudem den veränderten räumlichen und betrieblichen Bedürfnissen der Polizei entspricht. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat die zweite Tranche des Projektierungskredits sowie einen Objektkredit von 20,97 Millionen Franken.

Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, werde das Vorhaben voraussichtlich im Mai 2019 den Stimmberechtigten vorgelegt. Die Wache der Wasserschutzpolizei befindet sich seit 1952 am Mythenquai.

Der Flachdachbau weist einen hohen Sanierungsbedarf auf. Zudem genügen die Raumverhältnisse den betrieblichen Ansprüchen der Polizei nicht mehr: Bereits seit Ende der 1990er-Jahre stehen ein zweigeschossiges Containerprovisorium und eine doppelte Garagenbox auf dem Areal.

Nun solle ein Ersatzneubau an gleicher Stelle errichtet werden.Im dreigeschossigen Neubau in Minergie-Eco-Standard sollen zwanzig permanente Arbeitsplätze für Mitarbeitende der Stadtpolizei bereitgestellt werden. Neben der 24-Stunden-Wache der Wasserschutzpolizei wären dort auch die Kommissariatsleitung und die Fachgruppe Umweltdelikte untergebracht, die sich gegenwärtig noch am Wasserschutzpolizei-Standort Tiefenbrunnen befinden.

Kürzere Informationswege, die Nutzung von Synergien, ideale Betriebsabläufe sowie eine einfachere Orientierung für die Kundschaft im Neubau unterstützen eine effiziente Führung und eine effektive Leistungserbringung. Zur Aufrechterhaltung des Betriebs während der Bauzeit werde am Standort Tiefenbrunnen ein Provisorium eingerichtet.

In dieser Zeit werde zudem die Bootsvermietung beim Hafen Enge mitbenutzt. Der Betrieb der Bootsvermietung solle jedoch nicht eingeschränkt werden.).

Für den Neubau war auch eine Umzonierung notwendig – von der Freihaltezone in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Der entsprechende Entscheid des Gemeinderats von Mai 2012 war lange Zeit durch einen Rekurs blockiert.

Schliesslich war für die gerichtlich eingeforderte Präzisierung eine Änderung der Bau- und Zonenordnung erforderlich. Diese sei seit Mai 2017 in Kraft.

Damit das Bauprojekt nun möglichst ohne weitere Unterbrüche bearbeitet werden kann, werde dem Gemeinderat die Erhöhung des Projektierungskredits um 1,05 Millionen auf 3,02 Millionen Franken beantragt.Der Objektkredit einschliesslich Reserven und Projektierungskosten beträgt 20,97 Millionen Franken. Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, entscheidet das Stadtzürcher Stimmvolk am 19. Mai 2019 über die Vorlage.

Bei einem Ja an der Urne könnten die Arbeiten für die Provisorien im September 2019 gestartet werden. Der Baubeginn am Standort Mythenquai sei derzeit für November 2019 vorgesehen.

Die Realisierung dauert rund zwei Jahre..

Suche nach Stichworten: