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Unterstützung für zwei Frauen-Projekte

2018-08-31 11:32:15
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Quelle: Kanton Zürich

Das niederschwellige Angebot der Beratungsstelle für Frauen gegen Gewalt in der Ehe und Partnerschaft ist eine schweizerische Novität, wie der Kanton Zürich berichtet.

Es solle mit einem zweijährigen Pilotbetrieb getestet werden. Die Projektträgerin erwartet schon im ersten Jahr 1000 Anfragen.

Zum Schutz der sensiblen Daten muss sie ihre Datenverarbeitung anpassen. Insgesamt rechnet sie mit Projektkosten von 456‘000 Franken.

Weitere 20‘000 Franken habe der Regierungsrat der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration zugesprochen. Sie will damit zunächst vier Sexarbeiterinnen ausbilden, die den direkten Kontakt zu aktiven Kolleginnen suchen, um sie über wirksame Schutzmassnahmen gegen Straftaten im Zusammenhang mit ihrem Beruf zu informieren.

Der Bund unterstützt das Projekt ebenfalls.Mit dem Höchstbeitrag von 500‘000 Franken werden diesmal zwei Institutionen unterstützt: der Fahrdienst des Roten Kreuzes und die Schweizer Schule in Mexico-City. Der flächendeckend im ganzen Kanton angebotene Fahrdienst besteht seit über 60 Jahren und werde hauptsächlich von Freiwilligen erbracht.

Trotz zunehmender Nachfrage sei die Organisation dieselbe geblieben. Das führt zu ineffizienten Abläufen und entspreche nicht mehr den heutigen Erwartungen.

Deshalb will das Rote Kreuz diesen Dienst zum Teil zentralisieren und stärker elektronisch organisieren.Die Schweizer Schule in Mexico-City plant einen etappenweisen Ausbau ihrer Infrastruktur, der auf rund 9,7 Millionen Franken geschätzt wird. Eine erste Etappe umfasst zwei neue Schulhäuser für rund 2,7 Millionen Franken.

Der Kanton Zürich sei bei der Schweizer Schule in Mexico-City der Patronatskanton, gleich wie unter anderem bei der Schweizer Schule in Catania, die kürzlich ebenfalls 500‘000 Franken aus dem Lotteriefonds erhalten habe (.

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