Regional

Neubau Schulanlage Freilager mit Energiezentrale ein Jahr früher bezugsbereit

2018-08-29 10:32:04
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle:

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde 63,3 Millionen Franken für die neue Schulanlage Freilager in Zürich-Albisrieden und für den Ausbau des dortigen Wärmeverbunds, wie die Stadt Zürich schildert.

Die Wärmeerzeugung werde zu 80 Prozent CO2-neutral sein. Vorbehältlich der politischen Zustimmung sei die Eröffnung der Schulanlage bereits im Sommer 2022 möglich – ein Jahr früher als geplant.

Aufgrund der anhaltend intensiven Wohnbautätigkeit im Kreis 9 steigt auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler deutlich an. Im Gebiet Freilager solle deshalb eine neue Schulanlage für rund 350 Schülerinnen und Schüler erstellt werden.

Die Schulanlage Freilager sei als 18-Klassen-Schulhaus mit 15 Primar- und 3 Heilpädagogikklassen geplant. Sie könne als Tagesschule geführt werden.

hervorging, sieht auf dem zwischen Pflegezentrum Bachwiesen und Wohnsiedlung Freilager gelegenen Areal einen kompakten, zweigeschossigen Baukörper vor. Damit verbunden sei eine hohe Flächen- und Volumeneffizienz, was nebst dem wirtschaftlichen Bau auch energetische und betriebliche Vorteile verspricht.

Generell sei die Mehrfachnutzung von Räumen geplant: Die Aufenthaltsräume können beispielweise für die Betreuung, den Kleingruppenunterricht, Besprechungen oder Klassenevents belegt werden. Der Mehrzwecksaal dient über Mittag der Verpflegung.Ebenfalls Bestandteil des geplanten Bauvorhabens seien eine Doppelsporthalle und eine Schulschwimmanlage.

Die Sportbereiche seien unabhängig erschlossen und stehen ausserhalb der Schulzeit dem Quartier zur Verfügung. Hinzu kommen der schulische Aussenraum mit Allwetterplatz, Rasenspielfeld und Pausenflächen.

In Ergänzung zum bestehenden Grünraum um das Gemeinschaftszentrum Bachwiesen werde mit dem Aussenraum der Schulanlage Freilager ein parkähnlicher Grünraumkorridor entstehen. In diesem Zusammenhang solle auch der Albisrieder Dorfbach an der Westseite des Korridors wieder naturnaher gestaltet werden.-frei ist.

Für die Versorgung der weiteren Liegenschaften sei zusätzlich ein Gasspitzenlastkessel notwendig. Dadurch könne die Wärme für die weiteren Nutzerinnen und Nutzer zu 80 Prozent CODie Kosten für das Gesamtprojekt betragen einschliesslich Reserven 63,3 Millionen Franken.

Davon entfallen 60,5 Millionen Franken auf den Neubau der Schulanlage und 2,8 Millionen Franken auf die ewz-Energiezentrale. Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, entscheidet das Stadtzürcher Stimmvolk im Mai 2019 über die Vorlage.

Bei einem Ja an der Urne könnten die Arbeiten Ende desselben Jahres gestartet werden. Dank gestrafftem Terminplan sei eine Eröffnung bereits im Sommer 2022 möglich.

Gegenüber der ursprünglichen Planung entspreche dies einem Zeitgewinn von einem Jahr..

Suche nach Stichworten: