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«Gasträume 2019»

2019-06-06 12:32:00
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Quelle: Fürstentum Liechtenstein

Bereits zum 7. Mal führt die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum das Sommerprojekt «Gasträume» durch, wie www.stadt-zuerich.ch schildert.

Vom 8. Juni bis 1. September 2019 seien 17 Skulpturen, Installationen, Vorstellungen und andere künstlerische Interventionen auf öffentlichen Zürcher Plätzen zu sehen. «Gasträume 2019» spielt sich auf Plätzen in der Innenstadt, in Zürich-West und in Altstetten ab.

Tessinerplatz, Paradeplatz, Turbinenplatz, Maagplatz, Steinfelsplatz, Altstetterplatz, Basteiplatz, Lindenhof und diverse andere Adressen bilden die Bühnen für die Kunst. All diese Plätze weisen eine unterschiedliche städtebauliche Dynamik auf, sodass verschiedene Perspektiven und Szenarien im Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum möglich sind.Zürcher Kunstinstitute, Offspaces und Galerien waren eingeladen, ihre Vorschläge für diese «Gasträume» einzureichen.

Eine Fachjury beurteilte die Eingaben. Der Jury gehörten 2019 die unabhängigen Kuratoren Pamela Kort (Zürich) und Juri Steiner (Lausanne), die Künstlerin Tina Braegger (Berlin), Museumsintendant Rein Wolfs (Bundeskunsthalle, Bonn) und der Kurator Christoph Doswald (Vorsitz AG KiöR) an.

Aus 19 Bewerbungen (2017 waren es 21) habe die Jury 10 Projekte zur Umsetzung (2017, 11) empfohlen.Während der Ausstellungszeit vom 8. Juni bis 1. September 2019 lassen sich in Zürich eine Reihe von Skulpturen und Installationen entdecken, die spezifisch für die jeweiligen Orte entwickelt wurden. Augenfällig sei auch die Auseinandersetzung der Kunst mit gesellschaftspolitischen Fragen: Renata Kaminska erinnert mit ihrem «Phantom Monument» auf dem Basteiplatz nicht nur an den 100. Todestag der Pazifistin Rosa Luxemburg, die in ihrer polnischen Heimat verleugnet wird; sie macht damit auch deutlich, dass der öffentliche Raum als Ort der kollektiven Erinnerung verteidigt werden muss.Dass auch die neuen Medien in der Kunst ihre Spuren hinterlassen, beweist das Werk von Mélodie Mousset auf dem Paradeplatz.

Die Künstlerin habe eine App entwickelt, die jedes Smartphone und damit auch ihre Besitzerinnen und Besitzer zum potenziellen Kunstwerk macht. Wer die App herunterlädt, könne damit in die Augmented Reality eintauchen und ein Kunstwerk erleben, das den Paradeplatz zwar als Kulisse nutzt aber nur im Web existiert.Wie bereits in den Vorjahren präsentiert auch «Gasträume 2019» einige «special guests» – unter anderen den aus London stammende «Walking Artist» Hamish Fulton.

Fulton habe eine grosse Zahl seiner «Walks» in der Schweiz realisiert, so auch 2012 für «ART AND THE CITY» den «Limmat Walk» bei dem 300 Teilnehmende in zwei Gruppen zwischen dem Escher-Wyss-Platz und der Werdinsel schweigend und langsamen Tempo sich aufeinander zu bewegten. In der Stadelhofer Passage zeigt der Künstler nun eine Auswahl dieser performativen Events auf den Plakatwänden von Tableau.Die von der Jury aus künstlerischer Sicht empfohlenen Projektvorschläge werden von den privaten Galerien und Institutionen finanziert.

Eine kostenlose Broschüre und ein Führungsprogramm, sowie Infotafeln vor Ort ermöglichen dem breiten Publikum den Zugang zur Kunst..

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