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Stiftung Jugendwohnnetz erweitert ihr Wohnangebot beim Haus Eber

2018-09-12 14:32:13
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Quelle: Stadt Zürich

Das städtische Grundstück mit dem historischen Haus Eber im Quartier Hard soll im Baurecht an die Stiftung Jugendwohnnetz Juwo abgegeben werden, wie die Stadt Zürich meldet.

Die Stiftung will dort ihr Wohnangebot um 95 Zimmer erweitern, um jungen Erwachsenen in Ausbildung eine Chance auf dem angespannten Wohnungsmarkt einzuräumen. Wild Architekten aus Zürich gingen als Sieger aus dem Architekturwettbewerb im offenen Verfahren hervor.

Für Studierende und Auszubildende sei es aufgrund des aktuellen Wohnungsmarkts besonders schwierig, preisgünstigen Wohnraum in der Stadt Zürich zu finden. Seit über 30 Jahren haben sich die Stiftung und der Verein Jugendwohnnetz Juwo der Entschärfung dieser Situation durch die Schaffung von günstigem Wohnraum für junge Erwachsene in Ausbildung verpflichtet und leisten damit einen Beitrag zum Bildungsstandort Zürich.

Das Juwo sei Eigentümerin und/oder Baurechtsnehmerin von 12 Liegenschaften im Raum Zürich. Der gleichnamige Verein bewirtschaftet 2800 Wohnplätze.Mit der Realisierung der neuen Wohnsiedlung im Quartier Hard sollen bis 2021 rund 95 neue Wohnplätze hinzukommen.

Unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch den Gemeinderat beabsichtigt die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich, dem Juwo das Grundstück an der Ecke Herdern-/Bullingerstrasse in Zürich-Aussersihl im Baurecht abzugeben. Das bestehende historische Eckhaus zum Eber solle zu einem neuen Wohnhaus der Juwo umgebaut und mit Erweiterungsbauten ergänzt werden.

Für die Neubauten waren die Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft sowie die Energiekennwerte von Minergie-P-ECO verbindlich.Wild Architekten aus Zürich lösten diese Anforderungen überzeugend. Sie erweitern das historische Haus Eber beidseitig und führen dabei die vorhandene Gebäude- und Dachvolumetrie fort.

Die mehrheitlich als Maisonetten organisierten Wohneinheiten mit überhohen Wohn-/ Essbereichen weisen schöne Qualitäten auf, nicht zuletzt durch die geschickte Trennung der Gemeinschaftsräume von den Individualzimmern auf unterschiedlichen Ebenen. Jedes zweite Geschoss werde über einen hofseitigen Laubengang erschlossen.

Die daran angegliederten Aussenplattformen bieten den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftliche Begegnungsräume.Die Kostenvorgaben der kantonalen Wohnbauförderungsverordnung (WBFV) waren anzustreben. Die geschätzten Zielerstellungskosten für die Instandsetzung des bestehenden Haus Eber und die Erweiterungsbauten betragen rund 14.5 Mio.

Franken (BKP 1-9,.



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