Gefährliche Situation

Polizisten stoppen Mann mit Imitationswaffe mit gezogenen Waffen

publiziert am 13.05.2017




Am Freitagabend, 12. Mai 2017, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Mann fest, der mit Imitationswaffen am Stadelhofen im Zürcher Kreis 1 unterwegs war.

  Um etwa 20:50 Uhr begab sich ein 29-jähriger Schweizer in schwarzer Kleidung, vermummt mit einer Sturmhaube und bewaffnet mit einer Maschinenpistole und einer Faustfeuerwaffe vom Bahnhof Stadelhofen durch die Gottfried-Keller-Strasse in Richtung Theaterstrasse. Eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich konnte dies beobachten und den Mann dank besonnener und guter Reaktion mit gezogenen Waffen anhalten und festnehmen.

Es stellte sich in der Folge heraus, dass der Mann zusammen mit seiner Frau einen Film für einen Polterabend drehen wollte und deshalb mit Imitationswaffen ausgerüstet unterwegs war, wie die Stadtpolizei Zürich schildert.

Er wurde für eine Befragung in eine Wache der Stadtpolizei Zürich gebracht und nach deren Abschluss wieder entlassen. Die Waffen wurden beschlagnahmt und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Die Stadtpolizei Zürich weist an dieser Stelle explizit darauf hin, dass selbst für geschulte Augen Imitationswaffen oftmals optisch nicht von echten Waffen zu unterscheiden seien und sich deren Träger dadurch zusätzlich zur Strafbarkeit in grosse Gefahr begeben.. pd

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