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vulkan

das restaurant vulkan ist klein und ruhig - der ideale treffpunkt für ein ungestörtes tête à tête zweier menschen, die ein bisschen indien schnuppern wollen, ohne sich gleich den gaumen zu verbrennen.

da wir nur etwas kleines essen wollen, entscheiden wir uns vorerst für papadums und je eine hauptspeise. offenbar ist das nicht gerade das, was der freundliche herr singh ein opulentes mahl nennt. trotzdem haben wir den vierertisch im séparée gekriegt. und kräftig nachbestellt, da mit dem appetit auch der hunger grösser wurde.
„ich hätte es gerne scharf. ich meine: richtig scharf“, sage ich mit nachdruck, als ich paneer makhanwala bestelle. was ich dann kriege, ist für meine begriffe allerhöchstes medium-hot. ist mein gaumen wirklich schon so abgebrüht und unempfndlich? ich denke kurz an meine ayurveda-kur in indien, wo man mir „don’t eat too hot“ empfahl, und versöhne mich gleich wieder mit dem vulkan-koch, denn das essen schmeckt wirklich gut.
pingelig will ich ja wirklich nicht sein, aber die papadums waren etwas gar lieblos serviert. ich mags halt einfach, wenn ich mehr als zwei dips dazu kriege. erfreulich ist die gute auswahl an vegetarischen gerichten.
im inneren lässt sich an der architektur erahnen, dass das restaurant vulkan früher einmal eines dieser restaurants gewesen sein muss, die schnipo-hausmannskost angeboten haben. Seit 5 jahren wird es von herrn singh (einem sikh ohne turban) geführt.
angeboten wird übrigens auch thailändische kost: aber ich kaufe das brot ja auch nicht beim metzger. deshalb haben wir uns für die indische küche entschieden.
fazit: für ein stelldichein ist das restaurant vulkan alleweil empfehlenswert. wer den gang zum vulkan scheut, für den gibts die heimauslieferung.




(publiziert am .. von philippe)

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