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palme de beirut
publiziert am ..

wenn man sich von einer wunderbaren frau entführen lässt, kann es auch mal sein, dass man in einem libanesischen restaurant landet.


is(s)t es wie in beirut? (Bild: bidoux)

ein wahres fest für die sinne: die mezes türmen sich nicht doppelt oder dreifach, sondern gleich achtfach auf dem tisch. humus und fleischbällchen gehören zu den dingern, die man noch einfach identifizieren kann, dann wird’s immer schwieriger. da war doch noch auberginen mousse, die käsestengel, da ist der name aus dem herkunftsland viel zu schnell vergessen. immerhin mag ich mich noch an taboulé erinnern. aber den namen des lokalen schnaps habe ich ebenso vergessen wie jener des lokalen weins, der bestimmt cabarnet-trauben enthielt, aber viel besser mundete.

du merkst vor allem eines: ich bin auf diesem gebiet überhaupt nicht sattelfest. eine nachfrage beim stellvertretenden chefredaktor ergibt, dass auch er im wesentlichen keine ahnung von beirut, geschweige denn vom libanon hat. aber er hat eine lösung: „ich fahre nach beirut“, sagt er, „dann haben wir die kompetenz, uns über essen aus beirut auszulassen“. tönt vernünftig. schade nur, dass er zwar gleichzeitig stellvertretender chefredaktor und chef der finanzen (wir lieben solche titel!) ist, ich hingegen chefredaktor und verleger (über den zweiten punkt könnte noch streit entbrennen).

die konsequenz: ich fahre für die nächsten zwei monate in den libanon, und das ist gut so. was dort abgeht liest der myzuri.ch-leser auf www.lebanet.info, sobald es etwas zu berichten gibt. cu! (bidoux)

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Es hat bisher 2 kommentare zu diesem Beitrag.

05.08.2006

bea

wir wollten spontan meinen Geburtstag mit einem Essen in Palme de Beirut feiern. Angenehmer Sommerabend mit Aussicht auf ein spontanes Gewitter - keine Reservation. Dort angekommen - die übliche Frage vom ausgesprochen arrroganten, unfreundlichen Chef - haben sie reserviert? Nein, haben wir nicht - haben sie noch ein nettes Plätzchen draussen. Wenn sie unbedingt wollen, es ist alles besetzt - bei Regen können wir sie nicht drinnen unterbringen!!!! Wir entscheiden uns für einen Zweiertisch der nicht reseveirt ist aber doch noch unter dem Sonnenstoren - so wegen Regen und so. Der Chef ist schrecklich beschäftigt mit gerade nur zwei Handys - muss ja sehr wichtig sein - und wir warten 15 Minuten auf die Karte und die Frage ob wir vielleicht noch einen Apéro möchten. Etwas genervt entscheiden wir, dass wir das Lokal verlassen und unser Glück anderswo versuchen. Da kommt entlich der Kellner mit einem Lächeln - wurde aber auch Zeit... Wir entscheiden uns für die Mezzehs für zwei - die dann auch ziemlich schnell aufgetischt werden. Der Kellner wenigstens ist freundlich, die Mezzehs durchschnittlich. Preis / Leistung stimmt hier eindeutig nicht!! Zum Schluss schmeisst uns der Chef so im Vorbeigehen ohne Blick die Rechnung auf den tisch!!Einmal und nie wieder. Nächstes Mal gehen wir wieder ins Cèdre. Da schmecken die Mezzehs eindeutig besser und der Service ist freundlich und zuvorkommend.

 

25.02.2005

bidoux

ok, nach fast einem monat probeessen kann ich sagen, das die jungs den job wirklich richtig machen. bei der auswahl der mezes, die sie im combo-menü auftürmen, haben sie perfekt gewählt. und die speisen, ja die schmecken authentisch. einziger kleier unterschied zum original: normalerweise werden nicht schälchen aufgetürmt, sondern schalen, unmengen von essen, türme, ja berge. aber dann würds wohl einfach noch teurer...

 

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