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Der ZSC holt auf
publiziert am 19.03.2010

In Zug schiesst der ZSC sechs Tore und erkämpft sich damit ein sechstes Spiel im Zürcher Hallenstadion. Jetzt ist alles möglich.

Den Grundstein für diesen klaren Erfolg legten die Zürcher mit zwei Toren im Startdrittel. Monnet profitierte beim 0:1 von einer mustergültigen Vorarbeit Segers, der zwei Zuger ins leere laufen liess und so massgeblichen Anteil am Shorthander hatte.

In der 16. Minute liess Krutov die Zuger Verteidiger Dupont und Kress wie Slalomstangen aussehen, auch Keeper Markkanen hatte gegen den Sololauf Krutovs keine Chance - 0:2. Diese Führung war verdient, wie der ZSC mitteilt.

Als ob es ein Hindernis war, dass sie heute den Sack hätten zumachen können.

Im Mittelabschnitt nahm der zweite Zürcher Sieg in dieser Serie bald einmal noch stärkere Konturen an.

Ryan Gardner entwischte in der 24. Minute der Zuger Abwehr und markierte cool das 0:3 für den Zett.

Und als Josh Holden das Heimteam mit einem Tor in mittlerweile bekannter Manier (backhand Lupfer über die Schulter Sulanders) in die Partie zurückbrachte, hatte der Zett ebenfalls eine Antwort in Form eines Treffers parat. 34 Sekunden nach dem 1:3 erhöhte nämlich Patrik Bärtschi auf 1:4.

Bastl nahm Markkanen entscheidend die Sicht, sodass der Schuss Bärtschis im Netz einschlug. Bei beiden Szenen sass mit Damien Brunner übrigens ein Zuger auf der Strafbank.

Obwohl die Löwen den drei Tore Vorsprung wieder herstellen konnten drückten die Zuger jetzt aufs Gas. Die zehn Minuten vor der zweiten Sirene bestimme klar das Heimteam.

Vor allem Damien Brunner aber auch der unermüdliche Josh Holden setzten sich oft in Szene. ZSC Goalie Sulander hielt in dieser Phase aber bärenstark, das 1:4 hatte auch bis zur Pause bestand.

Eine ähnliche Druckphase der Zentralschweizer blieb im Schlussabschnitt aus. Nun kontrollierten wieder die Löwen das Geschehen.

Und dank Blaine Down und Mathias Seger fanden die Lions noch zu weiteren zwei Toren. Mit dem 1:6 melden sich die Zürcher eindrücklich in die Serie zurück.

Es sei aber nicht mehr als ein Sieg, schreibt der ZSC weiter. Jetzt brauchen die Löwen auch zu Hause ein Erfolgserlebnis, denn ohne den ersten Sieg vor heimischem Anhang kann der Zett seine Saison nicht um mindestens ein weiteres Spiel verlängern. (pd/ZSC)

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