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Analyse zur Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden
publiziert am 02.03.2010

Die Stadt Zürich und ihre Umlandgemeinden sind funktional längst zusammengewachsen. Eine Studie analysierte deshalb den Stand und mögliches Verbesserungspotenzial der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Zürich und ihren Nachbargemeinden.

Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass die Zufriedenheit mit den Kooperationen allseitig hoch ist und ausbaufähige Zusammenarbeitsthemen identifiziert wurden.

Im Rahmen des Legislaturschwerpunktes «Allianzen schaffen - Politik über die Grenzen hinaus» sucht Zürich die verstärkte Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Agglomeration. Bisher bestand keine Übersicht über die vielfältigen Kooperationen der Kernstadt Zürich mit den Gemeinden in der Region.

Die Stadt Zürich analysierte deshalb zusammen mit ihrenNachbargemeinden Adliswil, Dübendorf, Fällanden, Kilchberg, Opfikon, Regensdorf, Rümlang, Schlieren, Stallikon, Wallisellen, Uitikon und Zollikon in einer Studie, die vom Büro Interface, Luzern, erarbeitet wurde, wie die Zusammenarbeit heute im Raum Zürich funktioniert
und wie sie verbessert werden könnte, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Der Projektsteuerungsgruppe gehörten sämtliche
Stadt- und Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten der involvierten Städte und Gemeinden
an. Direkte Zusammenarbeit, wo sinnvoll und nötig
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und ihren Nachbargemeinden findet hauptsächlich
in den Bereichen Abfall, Energie- und Wasserversorgung, Integration, Raumplanung und
Rettungsdienst statt.

Informelle Zusammenarbeit sowie direkte Verträge und Vereinbarungen haben sich hier als Zusammenarbeitsformen bewährt. Der Nutzen der aktuellen Zusammenarbeit wird von den Beteiligten als hoch beurteilt.

Wo eine Zusammenarbeit besteht, schätzen die Gemeinden diese als positiv ein und plädieren für deren Beibehaltung.

Eine Intensivierung der Kooperation in diesen genannten Bereichen erachten die Befragten
als nicht vordringlich.

Ein allfälliges Interesse für eine vermehrte Zusammenarbeit signalisierten die Städte und
Gemeinden in den Bereichen Raumplanung, Polizei, Verkehr, Integration und (Gross-) Veranstaltungen.
Gegebenenfalls solle die zukünftige Zusammenarbeit auch in diesen Bereichen primär auf informellen, unverbindlichen Kooperationsformen basieren.

Jedoch kommen durchaus auch Verträge, Vereinbarungen oder eine Verbandsgründung in Frage, sofern sie den Beteiligten einen klaren Vorteil bieten.

Als Reaktion auf die Erkenntnisse aus der Studie haben die dreizehn an der Studie beteiligten
Gemeinden vorgesehen, die bereits stattfindenden halbjährlichen Treffen zwischen dem Zürcher Stadtrat und Gemeindevertretenden aus jeweils einem Bezirk künftig gemeinsam vorzubereiten.

Dadurch solle der Gedanken- und Ideenaustausch verbessert werden. Zudem solle mit thematischen Gesprächsplattformen der Meinungsaustausch intensiviert und die Teilnahme nach Bedarf auf weitere interessierte Gemeinden ausgedehnt werden.

Mehrere der beteiligten Städte und Gemeinden haben beschlossen, das Thema Veranstaltungsorte und Grossveranstaltungen im Rahmen einer thematischen Gesprächsplattform zusammen mit weiteren interessierten Gemeinden anzugehen.

Es besteht heute eine Nachfrage und ein Angebot für kommunale Dienstleistungen, die insbesondere
die Stadt Zürich ihren Nachbargemeinden anbieten kann, jedoch seien diese Angebote und die Ansprechstellen noch nicht genügend bekannt. Die Stadt Zürich erstellte deshalb ihrerseits einen Katalog mit rund 180 Dienstleistungen, von denen andere Gemeinden profitieren könnten. (pd/rue)

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