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tür an tür zum les halles und vis-à-vis einer autowaschanlage (und auch vom carwash) findet man die bar, eingerichtet in einem umfunktionierten gewerberaum (war's die alte turbinenbrauerei?). einrichtungsgestände schauen aus als stammten sie aus aufgelösten studenten-wgs oder aus brockis. die lampen sind riesig und siebziger-mässig. an der wand hängt ein überlebensgrosses poster des jüngsten tarantino films, auf flyern wird mit manga-figuren geworben. klar, gibt es sitzgruppen, wo man (wo nicht?) ohne weiteres rumloungen kann und, der chefredaktor bestand darauf, dass folgendes in den artikel kommt; dass wer einen laptop mit wlan-zugang hat, auch rumsurfen kann.
hat man sich niedergelassen, kann es vorkommen, dass man etwas geduld haben muss, bis man die erste bestellung aufgeben kann. hat man aber den einstieg geschafft, schaut man gut zu einem, bringt ein paar tapas versucherli (dem geschenkten gaul schaut man nicht ins maul, deshalb kein weiterer kommentar) und wenn man in der hitze des gefechts sein bier ausschüttet, muss man dieses nicht bezahlen. abends gibt's immer wieder „events“, das reicht von standup-comedy bis zu parties mit bondage-demonstration (bei niedrigen eintrittspreisen). sowohl angestellte als auch gäste sind jung und würden ohne weiteres auch in jede wg-küche passen.
dass sich manche gäste hier wie in der guten stube fühlen, zeigt der geburtstagsapero mit dem kreisenden joint in der grossen polsterecke.
martinko
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