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tasca romero das niederdorf ist normalerweise nur für zürich-touristen und aargauer. wohin geht aber der städter, um sich wie in den ferien zu fühlen?
bocuse ist wieder am arbeiten und das in zürich. und das wo er doch erst aus zürich nach bern geflüchtet ist und zürich wie eine ex-geliebte behandelt die seine liebe verschmähte: mit niederträchtiger verachtung. Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Beitrag:
Es hat bisher 4 kommentare zu diesem Beitrag. 27.05.2007 Chris 20.- minus 13.50 gibt nicht 2.- oder 4.-. Der Gast sollte immernoch selber entscheiden können, ob er Trinkgeld geben will. Er bekam von uns keines. Restaurant war halb voll, 3 Kellner die servierten und wir müssten lange aufs Einkassieren warten. Und Cola verwechslete er auch noch mit Sangria. Lausig, kein Entschuldigung nichts. PS: Wir sind grosszügige Trinkgeldverteiler. Referenzen sind in der Konkurrenz zu finden :-) 02.03.2006 Bibiana Die Tasca ist meine Lieblingsbar im Niederdorf, die Bedienung ist genial, freundlich und total locker. Es wird viel spanisch gesprochen und spanische Musik gehört, so fühlt man sich gleich wie im Urlaub. Auch das Ambiente ist toll, hin und wieder kommen spanische Sänger in das Lokal und versüssen den Abend mit tollen spanischen Liedern (mit Gitarre natürlich)!!! Die Preise sind nicht hoch, vorallem wenn man die Qualität des Essens betrachtet, denn vergleicht man ein anderes spanisches Lokal oder Restaurant ist es in der Tasca wirklich bezahlbar.Weiter so liebe Barcrew!!!!!Und ein Tipp:Probiert mal die Sangria, ist toll!Der Carajillo aber auch! 08.12.2004 Christian Als Vielreiser, Spanien, und zweiter Wohnsitz in Lanzarote, war ich vom Carajillo sehr enttäuscht. Kleines kaltes Glas, wenig schwacher Kaffee und wenig kalter Veterano = schlechtester lauwarmer Carajillo den wir je hatten ... und dies immer wieder! Sonst ist das Lokal ok. 15.07.2004 Hannes von Holt http://www.vonholt.ch/menuebuch_kurzg.htm
Die Gitarre
Es ist Sonntag Nachmittag. Spaziergänger füllen die Strassen. Sie folgen der winterlichen Sonne nach draußen. Die Luft ist kalt und einige spült es wieder nach drinnen, hinein in Restaurants, Cafés und Tavernen. Ganz hinten bei Tasca Romero finde ich einen leeren Tisch in einer Ecke am Fenster. Da sehe ich sie stehen.
Die Gitarre steht am Fenster. Still. Schwaches Licht dringt durch die getönte Fensterscheibe. Die Gitarre lehnt mit dem Hals an der Wand. Still. Sie steht vor mir. Nah und doch entrückt. Erst jetzt sehe ich, dass die Saiten fehlen. Nacktheit springt mich an. Nackt und stumm. Der geschwungene Körper hält noch die Musik in sich, verhaltener Klang. Sie lehnt an und schweigt. Ein stummer Mensch legt mir etwas auf den Tisch. Ich brauche es nicht. Stumme Frage. Auch ich habe keine Stimme, habe keine Saiten aufgezogen. Keine Musik. Keine Antwort. Stumm geht der Mensch wieder seines Weges, ein Lächeln hinterlassend. Die Gitarre lächelt nicht. Sie lehnt tonlos an der Wand. Die Stimme verloren. Der Körper geschwungen. Noch immer bereit zur Resonanz. Die Stimme fehlt. Die Saiten in der Vergangenheit verhangen. Der Körper ist matt geworden. Die Nacktheit vergessend träumt er von vergangenen Tönen. Das Licht am Fenster geht dem Abend entgegen. Still und ohne Widerhall. Es macht sich davon, unbemerkt. Die Menschen im Raume sehen es nicht. Sie trinken und reden. Die Sprachen verschieden. Die Stimme schweigt. Gläser klingen. Irgendwo surrt die Espressomaschine. Die Gitarre lehnt sich aus der Vergangenheit an die Wand am Fenster. Dämmerung verhüllt ihre Träume. Die Saiten bleiben im Gestern. Nur wenn Romero am Abend seine Stimme erhebt, schwingen sie von ferne mit.
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