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angefangen hat alles noch ganz harmonisch: meine brötchengeberin lädt ein, eine garantie dafür, dass ich mir nicht nur die billigsten speisen leisten kann. ich starte dann auch gleich mit alpenrose entenlebermousse und perlhuhnterine vom alex, weil beides so richtig nach spezialität tönt.
während sich mein gegenüber schon mal über zu viel essig am salat beklagt, mein schräggegenüber, der sich als alpenrose-kenner outet, erklärt, dass die sauce sonst nicht sauer ist, geniesse ich sowohl terrine als auch mousse.
dann werden allethalben lammkotteletten aufgetischt, mit stock und so. ich allerdings lasse saucisson pistache aus der boucherie philip grandjean auftragen, mit lauch und kartoffeln. die kommt dann ohne senf. völlig verunsichert, ob senf zu dieser wurst nun das allerbeste oder allerletzte ist, frage ich schüchtern danach, aber es gibt keinen. so schmeckt’s denn halt ohne.
so eigentümlich heimelig wie die speisen ist übrigens auch das interieur, voll alt, nicht auf alt gemacht. wobei sich der experte für essig am salat später auch noch als experte für elektrisches outet und feststellt, dass zumindest das elektrische erneuert wurde.
als experten für das wurst-senf-problem habe ich dann schliesslich die metzgerei greanjean bemüht, wo mir beschieden wurde, dass ich die wurst sowohl mit als auch ohne senf essen könne, ganz nach meinem geschmack (und nicht nach jenem des beizers oder der servierperson, oder wie auch immer die letztgenannte politisch korrekt heisst). ich solle sie aber zuerst kochen.
bidoux
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