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bierfalken
publiziert am ..

eigentlich war der besuch hier nur eine notlösung. aber gelohnt hat's sich - irgendwie.


urchig, rustikal, deftig! (Bild: bidoux)

da war also dieser geschäftliche termin, und die helfti war noch nicht offen, die tramstation hatte keinen platz, die reithalle öffnete ihre tore nicht, obwohl sie offen gewesen wäre. und so landete ich denn in begleitung jenes mannes, der mir zu unermesslichem reichtum verhelfen sollte, im bierfalken.

die wichtigste beobachtung: im bierfalken gibt es aussert dem servierpersonal am mittag nur männliche gäste. und auch wenn ich niemandem auf die füsse treten will - am servierpersonal liegst nicht.

wohl eher daran, dass das andere geschlecht keine lust hat auf trutenpiccata oder bratwurst und rösti und all die anderen, wenig fürs zierliche geschlecht erfundenen mahlzeiten.

platz ist aber immer für stammgäste. offenbar haben wir ohne böse absicht den tisch besetzt, der seit jeher von sonstjemandem benutz wird. und sonstjemand setzt sich denn auch einfach dazu und bleauscht, wie er hätte reich werden können wenn er und nicht ich mit dem anderen abgemacht hätte.

das essen - es war viel zu viel mit suppe und salat - ist, nach dem die piccata noch etwas nachgebraten wurde, gut. weder besser noch schlechter als zu erwarten war. das mineralwasser hat auch vorzüglich gemundet. die stimmung ist extrem wie in einer landbeiz nach ernteschluss, also eine echte alternative zu allen schnick-schnack-lokalen. und leider ungeeignet für milionenverträge. beim nächsten geschäftsessen gehe ich woanders hin. (bidoux)

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Es hat bisher 1 kommentare zu diesem Beitrag.

05.01.2006

marcello

gestern im bierfalken mussten wir um einen platz kämpfen, zu siebt. nicht weil alles belegt gewesen wäre, sondern weil wir nicht alle konsumfreudigen hunger ankündigten. schliesslich bekamen wir doch den runden grossen tisch und assen alle etwas. die senneröschti, liess ich mich nachher von der kellnerin belehren, sei halt so fettig, da kann man nichts machen, wenn's käse und speck drin hat. das scheint übrigens zu stimmen, im weissen kreuz war dieselbe röschti auch kaum geniessbar. meinem kollegen aus england schmeckte es übrigens. die anderen hatten das riesencordonbleu (mit peterli und zitrone), ebenfalls glitzernd... auch da waren die meinungen geteilt. naja...

 

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