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Am 14. September isst Zürich vegetarisch
publiziert am 10.09.2010

Bereits zum zweiten Mal beteiligt sich die Stadt Zürich an der WWF-Aktion für ein vegetarisches Mittagessen. Denn wer sich fleischlos ernährt, tut der Umwelt gut. Zahlreiche Personalverpflegungsbetriebe und Horte bieten am 14. September ausschliesslich vegetarische Menüs an.

Besonders aktiv sind das Gesundheits- und Umweltdepartement sowie das Schul- und Sportdepartement: In den Altersheimen, den Pflegezentren, den beiden Stadtspitälern Triemli und Waid sowie der Cafeteria des Amtshauses Walche stehen für das Personal – in den Pflegezentren auch für die Bewohnerinnen und Bewohner – ausschliesslich fleischlose Mittagessen auf der Karte. Rund 280 städtische Horte wurden ermuntert, ein vegetarisches Mittagessen anzubieten, wobei alle Horte, die ihre Mittagsverpflegung bei menuandmore beziehen, an diesem Tag ein vegetarisches Mittagessen erhalten.

Eine Handvoll weiterer Personalverpflegungsbetriebe der Stadt Zürich bietet entweder nur vegetarische Mahlzeiten an oder ermuntert seine Gäste zum Mitmachen an der Aktion, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Stadträtin Claudia Nielsen lädt zudem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Zürich ein, sich an diesem Tag vegetarisch zu ernähren. Sie selber esse regelmässig vegetarisch und saisongerecht – und dies mit Genuss.

Denn mit einer bewussten Ernährung könne jeder und jede einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stadt Zürich sei auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft und wolle den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss deutlich senken.

In der Schweiz liegt der Anteil der gesamten Ernährung bei rund 16 Prozent der insgesamt verursachten Treibhausgasemissionen. Eine Ernährung mit weniger Fleisch sei ein Beitrag an die 2000-Watt-Gesellschaft: Eine vegetarische Mahlzeit verursacht im Durchschnitt rund dreimal weniger Treibhausgase als ein fleischhaltiges Gericht.

Unter der Annahme, dass die Stadt Zürich mit der Beteiligung am Klima-Zmittag 5000 fleischhaltige Mahlzeiten durch vegetarische ersetzen kann, können rund 10 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht einer Autofahrt von über 32 000 km bzw. rund 80 Prozent des Erdumfangs. (pd/rue)

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