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Standaktion gegen problematischen Alkoholkonsum
publiziert am 01.09.2010

Problematischer Alkoholkonsum von Jugendlichen und dessen Kombination mit Gewaltverhalten sind ein gesellschaftliches Thema. Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich und Sicherheit Intervention Prävention sip züri sind deshalb mit Standaktionen präsent und vermitteln Jugendlichen Informationen und Unterstützung.

Im Rahmen des städtischen Auftrags, Jugendgewalt und exzessiven Alkoholkonsum zu vermindern, führen sip züri und die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich gemeinsam drei öffentliche Standaktionen durch. An stark frequentierten Plätzen treten die zwei Institutionen dabei in Kontakt mit Jugendlichen im Ausgang.

Ziel ist es, Gespräche über deren Suchtmittelkonsum und über ihre Erfahrungen rund um Gewalttaten zu führen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich mitteilt.

Als Türöffner werden Quizformen, Selbsttests, Experimente mit Rauschbrillen oder Mineralwasserflaschen unter dem Slogan «Kater seien wasserscheu» eingesetzt. Durch die Reflexion ihres Konsumverhaltens sollen die Jugendlichen ihr Wissen zu Alkohol und auch ihre Sensibilität bezüglich des eigenen Konsumverhaltens erweitern können.

Der Kontakt bietet auch die Möglichkeit zur Früherkennung von problematisch konsumierenden Jugendlichen und zu allfälligen Frühinterventionen. Die erste Standaktion fand am vergangenen Freitag unter der Hardbrücke statt.

Die Fachleute der Suchtpräventionsstelle und von sip züri stellten fest, dass zahlreiche Kontakte zu Jugendlichen möglich waren und diese grosses Interesse zeigten, sich auf Gespräche über ihr Konsumverhalten einzulassen. Alkohol sei als legales Genuss- und Suchtmittel in der Schweiz die Nummer 1 unter den konsumierten Substanzen.

Unter anderem beschäftigen problematischer Alkoholkonsum bei Jugendlichen sowie damit zusammenhängende Gewalttaten vermehrt auch die Öffentlichkeit. Der Gesamt-Konsum bei Jugendlichen nehme zwar in den letzten Jahren eher ab, eine wachsende Gruppe unter den jungen Konsumierenden trinkt aber zunehmend auf problematische Art.

Deshalb seien verschiedene Ansätze nötig, um bei Jugendlichen risikoarmen Alkoholkonsum zu fördern. Die nächsten Standaktionen finden am 3. September 2010 am Hirschenplatz und am 17. September 2010 in der Haupthalle des Hauptbahnhofs statt (je von 19.00-23.00 Uhr).. (pd/rue)

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